Was können Sie tun, um den positiven Quotienten zu verbessern?

Was können Sie tun, um den positiven Quotienten zu verbessern?

Mag. Gerhard Ratz, 5. Mai 2016

In meinem letzten Blog habe ich geschrieben, dass der „positive Quotient“ ein wichtiger Indikator ist, um sich wohl zu fühlen und subjektiv „glücklich“ zu sein. Im Idealfall sollte dieser Quotient besser als 3 : 1 sein (drei positiven Gedanken/Taten sollte maximal ein/e negative/r Gedanke/Tat gegenüberstehen).

 

In ihrem Buch hat Barbara Fredrickson folgende Anregungen für uns, um den positiven Quotienten zu erhöhen:

 

 

  1. Offenheit:
    Achtsame Aufmerksamkeit, wenig urteilen, analysieren, erwarten.
    Sinnliche Erfahrungen, ganz im Augenblick leben
  2. Innige, zwischenmenschliche Beziehungen:
    Sozial befriedigende Beziehungen suchen und ausbauen. Es gibt 4 Wege:
    Respektvolle Verbindlichkeit, Unterstützung anderer, Vertrauen (in sich und andere zeigen), Spiel
  3. Fünf gute Taten an einem Tag:
    Einmal in der Woche, wirklich geplant und ungewöhnlich, mit Einfühlungsvermögen,
    über mehrere Monate.
  4. Für Ablenkung sorgen:
    Zur Unterbindung negativer Phasen. Zwei Listen: Gesunde und ungesunde Ablenkungen.
    Nur gesunde auswählen. Sobald das Grübeln beginnt, bewusst beginnen.
  5. Gegen negative Gedanken argumentieren:
    Eigene Technik: Alle negativen Gedanken auf Karten schreiben. Eine nach der anderen nehmen und dagegen argumentieren
  6. Kraft tanken in der Natur:
    Möglichst in die echte Natur, halbe bis ganze Stunde täglich oder zumindest 3x pro Woche
  7. Stärken erkennen und nutzen:
    Reflected Best Self Exercise: 10 vertrauenswürdige Menschen bitten, mir Rückmeldungen zu geben, welchen wertvollen Beitrag ich zur Gesellschaft leiste. Dann Gemeinsamkeiten und übergeordnete Themen suchen.
    Ziel: Arbeit und Alltag so verändern, dass ich meine Stärken leben kann.
  8. Achtsamkeitsmeditation:
    Eigene Technik: Wiederholt 25 min nur auf Atemtechnik achten, Gedanken kommen und gehen lassen.
  9. Metta-Meditation:
    Eigene Technik: Wiederholt 25 min zuerst positive Gefühle an sich selbst schicken, dann an neutrale Menschen, dann negative Menschen, dann an alle. Traditionelle Formeln.
  10. Dankbarkeit ritualisieren:
    Dankbarkeitstagebuch (täglich oder mehrmals pro Woche), für Essen dankbar sein, für einen guten Abschluss dankbar sein.
  11. Positive Gefühle auskosten:
    Vergangene, gegenwärtige und zukünftige Ereignisse ins Bewusstsein rufen und intensivieren, eventuell auch visualisieren.
  12. Die Zukunft visualisieren:
    Eigene Technik: Über mehrere Tage intensiv die Zukunft visualisieren und aufnotieren, Essenz herausdestillieren. Immer mehr den Sinn des eigenen Lebens erarbeiten.

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