Wie die Evaluation psychischer Belastungen zum Erfolg wird – Praxistipps

Wie die Evaluation psychischer Belastungen zum Erfolg wird – Praxistipps

Mag. Gerhard Ratz, 10. Oktober 2016

 

Für die meisten Unternehmen stellt die Evaluierung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz einen großen organisatorischen Aufwand dar. Umso wichtiger ist es, dass Veränderungsmaßnahmen erarbeitet werden, die für den Großteil der Betroffenen hohe Wichtigkeit haben und daher dann auch nachhaltig umgesetzt werden.

Hier einige Tipps, damit das gelingt:

  • Reihen Sie die Maßnahmen nach der Bedeutung für die MitarbeiterInnen (natürlich neben finanziellen Aspekten) und beginnen Sie bei den wichigsten.
  • In Zweifelsfall entscheiden Sie sich lieber für weniger Punkte, aber setzen diese konsequent um. (Sie können dann immer noch die nächstgereihten angehen).
  • Überprüfen Sie bei jeder Maßnahme, ob Sie den MitarbeiterInnen wirkliche Entlastungen und Verbesserungen bringen (messbar ist das oft an der Bereitschaft der Betroffenen, auch selbst aktiv mitzuarbeiten).
  • Besprechen Sie den Umsetzungsstatus regelmäßig im Rahmen der standardmäßigen Teammeetings.
  • Machen Sie immer wieder bewusst, dass für eine wirksame Verbesserung alle mitwirken müssen.
  • Benennen Sie für die Umsetzung ganz konkrete Namen als Verantwortliche und für Aktivitäten mit einem klaren Ende auch einen konkreten Termin.
  • Besprechen Sie mit den MitarbeiterInnen auch deren „Gegenleistung“, nämlich welche positiven Auswirkungen sich für Kunden, KollegInnen und das Unternehmen ergeben.
  • Nachdem die Maßnahmenliste abgearbeitet ist, überprüfen Sie, ob weitere Schritte notwendig sind und wie diese optimal umgesetzt werden können (Gesamtgeschwindigkeit der Veränderungen, Beachten der Konsolidierung)

Viel Erfolg!

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